Privatbesitz
Festung Koblenz-Fort Rheinhell

Das Fort Rheinhell, ein Bestandteil der preußischen Festung Koblenz, war ein militärisches Bauwerk auf der Pfaffendorfer Höhe. Obwohl in den 1860er Jahren errichtet und in den 1920er Jahren abgetragen, sind Reste seiner Präsenz im Koblenzer Stadtteil Asterstein vorhanden.
Geschichte+
Die Ursprünge des Forts Rheinhell reichen bis nach 1859 zurück, als es als provisorisches Erdwerk südlich des Forts Asterstein angelegt wurde. Zwischen 1864 und 1868 erfolgte der Ausbau zu einer Lünette. Bereits 1864 wurde eine Verbindung zum Werk Glockenberg geschaffen. Nach dem Ersten Weltkrieg musste das Fort Rheinhell, wie andere Koblenzer Festungswerke, gemäß Artikel 180 des Versailler Vertrags entfestigt werden. Zerstörungen betrafen Grabenmauern, Grabenwehren, Pulvermagazine und Hohltraversen. Trotz der geplanten Breschen in der Verbindung zum Werk Glockenberg wurde ein Antrag auf Erhalt der Wallkasematte gestellt, da diese von einer Milchgenossenschaft genutzt werden sollte. Nach der ersten Entfestigungsphase (1920-1922) diente das Fort auch als Lager für verbliebene Sprengmunition.
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Lage: 50.3494, 7.6144