Die Festung kann besichtigt werden
Festung Koblenz-Fort Großfürst Konstantin

Die Festung Koblenz-Fort Großfürst Konstantin in Koblenz-Karthause ist Teil der preußischen Festung Koblenz und diente einst als wichtiger Vorposten.
Geschichte+
Das Fort wurde in den 1820er Jahren als Vorposten der Feste Kaiser Alexander errichtet und war durch einen unterirdischen Gang mit dieser verbunden. Es steht auf einem Plateau, das zuvor den Standort eines Kartäuserklosters markierte. Benannt wurde die Anlage nach Konstantin Pawlowitsch, dem Bruder des russischen Zaren Alexander I. Bereits im Jahr 1153 wurde an diesem Ort ein Benediktinerkloster St. Beatus urkundlich erwähnt. Archäologische Funde belegen einen kleinen Kirchenbau aus dem 10./11. Jahrhundert sowie eine größere Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 zerstört wurde. Im Jahr 1331 wurde das Benediktinerkloster in ein Kartäuserkloster umgewandelt, das fast 500 Jahre lang das religiöse Leben in Koblenz prägte. Nach der Eroberung Koblenz' durch französische Revolutionstruppen im Jahr 1794 wurde das Kloster 1802 säkularisiert und die Gebäude 1818 von den Preußen erworben und abgerissen. Der Bau des preußischen Forts erfolgte zwischen 1822 und 1827 unter der Leitung der Militäringenieure Gärtner und Schuberth.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fort_Konstantin_Koblenz_2009.jpg
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Lage: 50.3505, 7.5863