Das Werk Nr. 139 Lagerschanze Nr. 7 liegt im inneren Festungsring
Festung Ingolstadt-Werk Nr. 139 Lagerschanze Nr. 7

Die Festung Ingolstadt-Werk Nr. 139 Lagerschanze Nr. 7 ist ein Festungsbauwerk in Ingolstadt, Bayern, Deutschland. Es gehört zum inneren Festungsring der ehemaligen Landesfestung Ingolstadt.
Geschichte+
Die Landesfestung Ingolstadt, zu der auch die Lagerschanze Nr. 7 gehört, entstand aus dem Umbau und Ausbau der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Ab 1537 begann Herzog Wilhelm IV. mit dem Ausbau Ingolstadts zur Landesfestung, um ihre strategische Bedeutung an wichtigen Handelsrouten und der Donau zu sichern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Anlagen zwischen 1654 und 1662 unter Christoph Heidemann verstärkt. Im Spanischen Erbfolgekrieg 1704 und Österreichischen Erbfolgekrieg 1745 spielte die Festung eine Rolle, kapitulierte jedoch 1745 ohne Not. Nach einer Phase des Verfalls wurde die Festung ab 1800 von französischen Truppen zerstört. Der Wiederaufbau als klassizistische Festung begann 1828 unter Ludwig I. und wurde bis 1849 fortgesetzt, was sie zu einem der teuersten Bauprojekte seiner Regierungszeit machte. Später wurden weitere Vorwerke und ein äußerer Fortgürtel hinzugefügt, um der Entwicklung der Artillerietechnik Rechnung zu tragen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.7508, 11.4608