Die Festung kann besichtigt werden
Festung Heldrungen

In Thüringen liegt die Festung Heldrungen, eine Anlage mit doppelten Wassergräben und Bastionen. Sie vereint die Geschichte einer mittelalterlichen Burg mit der Wehrhaftigkeit einer frühneuzeitlichen Festung.
Geschichte+
Die Ursprünge der Festung Heldrungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine Burg entstand. Um 1190 wurde eine steinerne romanische Anlage errichtet, die sich im Besitz der Herren von Heldrungen befand. Später ging die Burg an die Grafen von Hohnstein über, die sie 1479 an Graf Ernst II. von Mansfeld verkauften. Dieser ließ die Anlage ab 1501 renovieren und zu einem Wohnsitz ausbauen. Zwischen 1512 und 1518 entstand das vierflügelige Renaissanceschloss. Nach 1519 wurde die Burg zu einer Festung mit zwei Festungsgürteln und zwölf Rondellen umgebaut, die als uneinnehmbar galt. Im Bauernkrieg 1525 diente sie als Zufluchtsort des Adels und war der Ort, an dem der gefangene Bauernführer Thomas Müntzer bis zu seiner Hinrichtung festgehalten wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.2989, 11.2189