Forschungszentrum
Edmundsburg

Oberhalb der Salzburger Festspielhäuser auf dem Mönchsberg in Salzburg, Österreich, liegt die Edmundsburg. Dieser dreigeschossige, kubische Bau ist heute ein Forschungszentrum.
Geschichte+
Zwischen 1694 und 1696 wurde die Edmundsburg im Auftrag von Erzabt Edmund Sinnhuber OSB des Klosters St. Peter als Sommerresidenz für die Äbte errichtet. Später diente sie als Pensionat für Klosterbedienstete. Der zweite Blitzableiter Salzburgs wurde 1786 unter Pater Dominicus Beck installiert. Nach der Angliederung Salzburgs an die Habsburgermonarchie im Jahr 1816 wechselte das Anwesen 1834 den Besitzer. Ab 1853 beherbergte die Edmundsburg eine „Anstalt für arme Knaben“, die von Kaiserin Carolina Augusta mit 10.000 Gulden unterstützt wurde. Erzieher aus dem Stift St. Peter kümmerten sich um die Jungen. Aufgrund des wachsenden Bedarfs wurde 1902 ein weiteres Gebäude hinzugefügt. In der NS-Zeit enteignet, diente die Edmundsburg weiterhin als Schülerheim. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Pater Eberhard Steinbrecher OSB die Leitung bis 1959.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Forschungszentrum_Edmundsburg.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7973, 13.0420