Privatbesitz
Edelsitz Rosenstein

Der Edelsitz Rosenstein ist eine Residenz in Grieskirchen, Oberösterreich. Ursprünglich als Teil der Herrschaft Parz gedacht, entwickelte er sich zu einem Adelssitz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Rosensteins erfolgte im Jahr 1639, als er im Besitz von Gundaker Hugl stand, der auch die Maglburg innehatte. Im selben Jahr verlieh Kaiser Ferdinand III. dem Rosenstein adelige Freiheiten. Nach Hugls Tod ging der Besitz an Dr. Franz Posch über, einen ehemaligen Lambacher Hofrichter, der sich fortan „zum Rosenstein“ nannte. Später gelangte der Edelsitz über Erbwege an Maria Clara von Salburg, die ihn als Witwensitz nutzte. Ein Grieskirchener Ratsbürger, Franz Gottlieb Stockhammer, erwarb den Rosenstein und wurde 1759 von Kaiserin Maria Theresia mit dem Prädikat „von Rosenstein“ in den Adelsstand erhoben. Da er kinderlos starb, fiel der Besitz nach seinem Tod und dem seiner Gattin im Jahr 1764 vermutlich an bürgerliche Eigentümer.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosenstein-%C3%B6stlicherTrakt.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2345, 13.8326