Privatbesitz
Eberbacher Hof
Der Eberbacher Hof in Geisenheim ist ein Herren- und Gutshaus, das einst als Wirtschaftshof des Zisterzienserklosters Eberbach diente. Seit 1969 ist es ein Bestandteil der St. Ursula-Schule.
Geschichte+
Die Ursprünge des Eberbacher Hofs reichen bis ins Mittelalter zurück, als er als Kappel- oder Kapellenhof im Besitz des Ritters Siegfried von Hattenheim war. Der Name deutet auf eine mögliche Nikolauskapelle auf dem Gelände hin. Im Jahr 1292 übergaben die Erben des Ritters den Hof samt Weinbergen und Zehntrechten an das Kloster Eberbach, wodurch er seinen heutigen Namen erhielt. Zwischen 1705 und 1708 entstand das heutige Gebäude unter Abt Michael Schnock und wurde 1757 umgestaltet. Nach der Säkularisation im Jahr 1803 ging der Hof an Herzog Friedrich August von Nassau über, bevor er später an Karl Maximilian von Ostein verkauft und Teil des Palais Ostein wurde. Im frühen 19. Jahrhundert erwarben die Eltern des Architekten Philipp Hoffmann das Anwesen, das 1876 als Postamt diente. Seit 1969 ist der Eberbacher Hof in die St. Ursula-Schule integriert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Geisenheim_Rheingau_Eberbacher_Hof.JPG
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Lage: 49.9819, 7.9628