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Dominikanerkloster

Das ehemalige Dominikanerkloster in Bamberg, Bayern, ist ein Bauensemble. Die Anlage beherbergt heute unter anderem das Staatliche Bauamt und dient der Universität Bamberg als Aula.
Geschichte+
Die Ansiedlung des Dominikanerordens in Bamberg erfolgte kurz nach dem Jahr 1304, als Bischof Wulfing von Stubenberg, selbst Dominikaner, den Orden in die Stadt holte. Zunächst in der Nähe der Nikolauskapelle beheimatet, erhielt der Orden 1310 die Erlaubnis zum Bau eines eigenen Klosters. Die Klosterkirche entstand vor 1400 und wurde am 5. November 1400 geweiht, möglicherweise unter dem Patrozinium des Heiligen Christoph. Im 17. Jahrhundert erfuhr das Klosterareal durch Grundstückserwerbungen seine heutige Ausdehnung. Der Kreuzgang wurde zwischen 1459 und 1475 unter Fürstbischof Georg I. von Schaumberg errichtet. Der große Konventsbau, der zur Regnitz hin ausgerichtet ist, wurde ab 1730 begonnen und 1734 bewohnbar, wobei die Bauarbeiten bis 1743 andauerten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.8918, 10.8855