KlosterRothenburg ob der Tauber

Dominikanerinnenkloster

Dominikanerinnenkloster

Museum

1258 stiftete der kaiserliche Reichsküchenmeister Lupold von Nordenberg das Areal zum Bau eines Frauenklosters. 1259 zogen Dominikanerinnen aus St. Markus in Würzburg und aus Neusitz ein. Die Klosterkirche wurde um 1265 geweiht; die Konventgebäude entstanden im 13. und 14. Jahrhundert.

Der Konvent war vor allem für adelige Töchter und Witwen bestimmt. Mitgiften (darunter Weinberge und Ländereien) machten das Kloster wohlhabend. Nach der Reformation in Rothenburg 1544 schrumpfte der Konvent; um die Mitte des 16. Jahrhunderts lebten hier keine Nonnen mehr. Die Stadt übernahm den Besitz.

Nach dem Ende der Reichsfreiheit 1803 fiel das Kloster an Bayern. Die Inneneinrichtung wurde verkauft, die Klosterkirche 1812/13 abgebrochen. Die übrigen Bauten dienten als Lager (Wein, Getreide). 1933 kaufte die Stadt das Anwesen zurück und richtete das Stadtmuseum ein.

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Bild: Tilman2007 / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Lage: 49.3784, 10.1758