Klosterbetrieb
Dominikanerinnenkloster

Das Dominikanerinnenkloster Heilig Kreuz in Regensburg ist ein Frauenkloster, das sich durch seine ununterbrochene Existenz seit dem Mittelalter auszeichnet. Es beherbergt eine Kirche, die in ihrer heutigen Form ein theologisches Programm widerspiegelt und des bayerischen Rokoko gilt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1233 zurück, als Bischof Siegfried von Regensburg einen Bauplatz für eine Gemeinschaft frommer Frauen stiftete. Vier Jahre später wurde dem Kloster die Pfarrei Schwarzhofen zur Finanzierung überlassen, was den Bau einer Kirche ermöglichte. Diese wurde zwischen 1237 und 1244 errichtet und zeichnete sich durch ein einschiffiges Langhaus und einen dreiseitigen Chor aus. Im Jahr 1246 wurde das Kloster offiziell dem Dominikanerorden übergeben. Ein romanisches Kruzifix, das dem Kloster seinen Namen gab, wurde 1669 in die Kirche versetzt. Reformbestrebungen führten 1484 zur Inkorporierung von Schwestern aus dem Nürnberger St.-Katharinen-Kloster. Während der Säkularisation nach 1800 blieb das Kloster unter der Auflage erhalten, eine Mädchenschule zu eröffnen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0201, 12.0852