Die Kirche kann besichtigt werden
Dom St. Stephan

In Passau erhebt sich der Dom St. Stephan auf der höchsten Erhebung der Altstadt zwischen den Flüssen Inn und Donau. Als Bischofssitz und Hauptkirche des Bistums Passau ist er ein Beispiel barocker Baukunst und beherbergt den größten barocken Kircheninnenraum nördlich der Alpen.
Geschichte+
Die Geschichte des Doms reicht bis ins Frühmittelalter zurück, als um 720 eine dem Heiligen Stephan geweihte Bischofskirche anstelle eines römischen Vorgängerbaus gegründet wurde. Im Jahr 739 wurde das Bistum Passau durch den Heiligen Bonifatius kirchenrechtlich konstituiert, wodurch die Kirche zur Kathedrale der Diözese avancierte. Nach Zerstörungen durch Belagerungen in den Jahren 977 und 978 entstand unter Bischof Pilgrim eine frühromanische dreischiffige Episkopalkirche. Zwischen 1221 und 1313 wurde ein frühgotischer Dom erbaut, gefolgt vom spätgotischen Ostteil, der von 1407 bis 1598 unter Baumeister Hans Krumenauer und seinen Nachfolgern entstand. Ein Brand im Jahr 1662 führte zum Wiederaufbau des heutigen barocken Doms, der von 1668 bis 1693 nach Plänen von Carlo Lurago realisiert wurde. Dabei wurden der spätgotische Chor, das Querhaus und der Vierungsturm in den Neubau integriert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.5741, 13.4657