Die Kirche kann besichtigt werden
Dom St. Marien
Der Dom St. Marien in Wurzen, eine evangelische Kathedrale, ist ein Baudenkmal in Sachsen. Er wurde ursprünglich als Stiftskirche erbaut und erhielt seine heutige Bezeichnung als Dom, nachdem die Meißner Bischöfe im späten 15. Jahrhundert ihre Residenz in das benachbarte Wurzener Schloss verlegten. Seit der Reformation dient er als evangelische Predigtstätte und ist bekannt für seine Akustik, die ihn zu einem Ort für kirchenmusikalische Konzerte macht.
Geschichte+
Die Geschichte des Doms beginnt mit der Weihe des Vorgängerbaus am 16. August 1114 durch Bischof Herwig von Meißen, der die Kirche der Jungfrau Maria widmete und gleichzeitig das Kollegiatstift Wurzen gründete. Ursprünglich eine romanische Pfeilerbasilika, erfuhr die Kirche zahlreiche Erweiterungen und Umbauten. Zwischen 1260 und 1290 wurde der Ostchor angebaut, und im 14. Jahrhundert folgten die Einwölbung des Mittelschiffs und der Ausbau des südlichen Seitenschiffs. Nach einem Brand im Jahr 1470 wurde der Dom wiederaufgebaut und unter Bischof Johann VI. von Saalhausen um 1500 weiter ausgebaut, einschließlich der Errichtung des Westchors und der Erweiterung des Ostchors. Mit der Verlegung der Bischofsresidenz ins Schloss Wurzen wurde die Kirche zum Dom erhoben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3693, 12.7327