Die Kirche kann besichtigt werden
Doberaner Münster

In Bad Doberan, Mecklenburg-Vorpommern, steht das Doberaner Münster, einst die Klosterkirche der Zisterzienser. Es ist ein Beispiel hochgotischer Backsteinarchitektur im Ostseeraum und als Kandidat für das UNESCO-Welterbe vorgeschlagen worden.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1164 zurück, als Fürst Pribislaw die Gründung durch Zisterziensermönche aus Amelungsborn in Althof genehmigte. Nach seiner Zerstörung im Jahr 1179 während Thronfolgeauseinandersetzungen erfolgte 1186 eine Neuansiedlung in Doberan. Ein kleinerer romanischer Vorgängerbau aus dem Jahr 1232 wurde ab etwa 1280 durch das heutige gotische Münster ersetzt, wobei Teile der romanischen Kirche integriert wurden. Der Rohbau und das Dachwerk waren um 1297 fertiggestellt, und 1368 wurde die Klosterkirche geweiht. Im Mittelalter diente das Münster als Grablege für die Landesfürsten. Mit der Reformation im 16. Jahrhundert und der Säkularisation des Klosters im Jahr 1552 endete die klösterliche Ära. Herzog Ulrich von Mecklenburg setzte sich für den Erhalt des Münsters als fürstliche Grablege ein und veranlasste Sanierungen. 1564 wurde der erste evangelische Prediger eingesetzt, womit das Münster zur Pfarrkirche wurde.
Vor Ort+
Die Kirche beherbergt trotz vergangener Verluste die vollständigste Originalausstattung aller Zisterzienserklosterkirchen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bad_Doberan_M%C3%BCnster_02_2012-05-08.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 54.1077, 11.9100