Örtliche Behörden
Deutschordenskommende Freiburg

Die Deutschordenskommende Freiburg war eine Niederlassung des Deutschen Ordens in Freiburg im Breisgau. Heute ist das Gelände ein Standort für lokale Behörden und hat eine rekonstruierte Barockfassade.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Deutsche Orden in Freiburg im Jahr 1258, wobei die Existenz einer Kommende zu diesem Zeitpunkt noch unklar war. Graf Konrad I. von Freiburg schenkte dem Orden 1263 ein Grundstück nahe dem Mönchstor. Zwischen 1272 und 1485 erwarb der Orden zahlreiche Kirchensätze in verschiedenen Dörfern des Breisgaus. Ein Konflikt mit den Bürgern Freiburgs im Jahr 1292 führte zur Zerstörung der Komturei und Vertreibung des Ordens, doch die Stadt wurde gezwungen, den Wiederaufbau zu finanzieren. Nach der Eroberung Freiburgs durch die Franzosen im Jahr 1677 und der Umwandlung der Stadt in eine Festung durch Vauban, musste die ursprüngliche Komturei weichen. Der Orden ließ sich daraufhin 1684 im Stadtzentrum nieder. Im 18. Jahrhundert galt die Kommende als wohlhabend und übte politischen Einfluss aus.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Deutschordenhaus_%28Freiburg_im_Breisgau%29_jm14137.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9942, 7.8520