Schloss/BurgGroß-Umstadt

Darmstädter Schloss

Darmstädter Schloss

Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald

Das Darmstädter Schloss in Groß-Umstadt, im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen gelegen, ist ein Bauwerk, das aus einer ehemaligen Wasserburg hervorging. Einst ein Adelssitz, wurde es im späten Mittelalter zu einem Residenzschloss ausgebaut und zählt zu den ehemals sieben Adelssitzen der Stadt.

Geschichte+

Die Ursprünge des Darmstädter Schlosses reichen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es im Auftrag des Klosters Fulda als Sicherungsburg für den östlichen Stadtzugang errichtet wurde. Es diente zunächst als Amtssitz fuldischer Vögte und später als Lehen der Grafschaft Katzenelnbogen und des Hauses Münzenberg. Nach dem Aussterben der Münzenberger im Jahr 1255 ging das Lehen an die Hanauer über. Im Jahr 1376 wurde die Anlage erstmals als Wasserburg urkundlich erwähnt. Ab 1460 erfolgte ein Umbau im gotischen Stil. Nach der bayerischen Fehde fiel die Burg 1524 an die Landgrafschaft Hessen und wurde zum Amtmannssitz. Mitte des 18. Jahrhunderts erfuhr das Schloss eine Umgestaltung zu einer barocken Dreiflügelanlage, wobei die ursprünglichen Gebäude weichen mussten.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=971

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.8696, 8.9297