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Creuzburg

Die Burg Creuzburg, bekannt als „Schwesterburg der Wartburg“, diente einst als Residenz der Ludowinger und war ein Aufenthaltsort der Heiligen Elisabeth von Thüringen.
Geschichte+
Zwischen 1165 und 1170 ließ Landgraf Ludwig II. die Burg Creuzburg errichten, möglicherweise an der Stelle einer früheren Klosteranlage. Diese romanische Ringmauerburg, deren Ringmauer, Turmhaus und Teile des Palas erhalten blieben, diente dem Schutz landgräflicher Besitztümer, der 1213 gegründeten Stadt Creuzburg und der Werrabrücke. Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte die Burg ihre Blütezeit als Nebenresidenz der Thüringer Landgrafen. Sie überstand zwei Belagerungen: 1260 im Thüringischen Erbfolgekrieg und 1295 durch König Adolf von Nassau, der die Stadt in Brand setzte und die Burgbesatzung zur Aufgabe zwang. Unter den Wettinern wurde die Creuzburg zum Verwaltungssitz eines Amtes. Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verlor die Festung an militärischer Bedeutung und diente ab dem 15. Jahrhundert als Gerichtsort und Verwaltungssitz. Im 18. Jahrhundert erfolgte ein Umbau zur Schlossanlage durch Gottfried Heinrich Krohne. Nach der Auflösung des Amtes 1879 wechselte die Burg mehrfach den Besitzer.
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Lage: 51.0514, 10.2449