Die Burgruine kann besichtigt werden
Château de Quéribus

Auf einem Felsgipfel in den Corbières im französischen Okzitanien steht die Burgruine Château de Quéribus. Einst eine Katharerburg und später eine französische Grenzfestung.
Geschichte+
Die erste Erwähnung der Burg Quéribus datiert auf das Jahr 1020, als sie noch zur Grafschaft Besalú und später zu Barcelona gehörte. Ende des 12. Jahrhunderts ging sie in den Besitz der Familie Cucugnan über, die den Katharern nahestand. Während des Albigenserkreuzzugs bot die Festung zahlreichen Katharern Zuflucht, darunter Bischof Benoît de Termes. Im Jahr 1239 verkaufte Aragon die Burg an den französischen König Ludwig IX. Doch erst nach einer langen Belagerung durch Olivier de Termes fiel die Burg 1255 endgültig an Frankreich, nachdem sie elf Jahre länger als Montségur standgehalten hatte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Hervé Rebours
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 42.8368, 2.6216