Örtliche Behörden
Château de Nangis

In der Stadt Nangis im französischen Département Seine-et-Marne steht das Château de Nangis, auch bekannt als Château de La Motte Nangis. Die modernisierte Burganlage diente einst dem Schutz der Bevölkerung während des Hundertjährigen Krieges und beherbergt heute die örtliche Verwaltung.
Geschichte+
Die Ursprünge des Château de Nangis reichen bis ins Mittelalter zurück, was der Beiname „La Motte“ andeutet, der auf eine Motte hinweist. Fleury, ein Sohn des französischen Königs Philipp I., gilt als der erste bekannte Herr über die Anlage. Im Jahr 1245 ging das Schloss in den Besitz der Familie Montmorency über. Die Festung wurde 1397 als bedeutend beschrieben, erlitt jedoch 1429 Schäden durch englische Angriffe. König Karl VII. übertrug das Anwesen 1436 an Denis de Chailly als Belohnung für dessen Unterstützung Jeanne d’Arcs, woraufhin die Festung wiederaufgebaut wurde. Durch die Heirat mit Marie de Vères im Jahr 1507 wurde Louis de Brichanteau neuer Herr, dessen Nachkommen das Anwesen bis zur Französischen Revolution besaßen. Um 1590 modernisierte Antoine de Brichanteau das Wohngebäude. 1612 wurde das Anwesen zu einem Marquisat erhoben und 1678 von Ludwig XIV. besucht.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Hervé Rebours
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5543, 3.0135