Die Burgruine kann besichtigt werden
Château de Lichtenberg

Die Burgruine Château de Lichtenberg in der Gemeinde Lichtenberg verbindet historische Mauern und moderne Architektur.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Lichtenberg datiert auf das Jahr 1206, als sie im Besitz des Adelsgeschlechts Lichtenberg war. Im Jahr 1305 erhielt Lichtenberg das Stadtrecht mit Marktrecht. Nach dem Aussterben der Lichtenberger im Jahr 1480 ging die Burg an die Grafen von Hanau und Zweibrücken-Bitsch über, bevor sie 1570 vollständig der Grafschaft Hanau-Lichtenberg zufiel. Ab 1570 beauftragte Graf Philipp IV. von Hanau-Lichtenberg den Umbau der Burg durch Daniel Specklin. Im Jahr 1678 wurde die Anlage von Truppen Ludwigs XIV. erobert und zwei Jahre später, 1680, Frankreich zugesprochen. Ihre Nutzung als Festung endete 1870, als die Burg im Deutsch-Französischen Krieg durch württembergische Truppen zerstört wurde. Bereits 1878 wurde die Ruine unter Denkmalschutz gestellt, was 1930 von den französischen Behörden bestätigt wurde. Nach einer Übergabe an die Wasser- und Forstverwaltung im Jahr 1957 ging die Burg 1970 in den Besitz der Gemeinde Lichtenberg über. Ein Restaurierungsprojekt begann 1993.
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Lage: 48.9211, 7.4874