Hotel
Château de Hunebourg

Das Château de Hunebourg, eine Burg, steht auf einem Sandsteinfelsen im Westen von Neuwiller-lès-Saverne im französischen Département Bas-Rhin. Ihre Geschichte ist geprägt von Adelsgeschlechtern, Verfall und einer Wiederbelebung im 20. Jahrhundert, die ihr heutiges Erscheinungsbild als Hotel prägt.
Geschichte+
Die Grafen von Hüneburg, vermutlich einer Nebenlinie der Dagsburg-Metz entstammend, werden erstmals 1125 urkundlich erwähnt, was die Existenz der Burg und ihrer frühen Herren Theoderic und Folmar belegt. Bis 1225 bewohnten sie die Anlage und fungierten als Schirmherren der Abteien von Neuwiller und Honau. Konrad von Hüneburg, Bischof von Straßburg von 1190 bis 1202, war ein Mitglied dieser Familie. Im 14. und 15. Jahrhundert zählten die Familien Fleckenstein und Lichtenberg zu den Ganerben, später auch die Herren und Grafen von Hanau. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts gibt es keine verlässlichen Quellen mehr zum Zustand der Burg, was auf einen allmählichen Verfall hindeutet. Während der Französischen Revolution wurde die Ruine beschlagnahmt, als Nationalgut verkauft und 1809 von General Henri-Jacques-Guillaume Clarke erworben, der sich fortan „Comte de Hunebourg“ nannte. Er ließ den mittelalterlichen Bergfried abreißen, um Baumaterial und Platz für neue Vorhaben zu gewinnen, nutzte die Burg jedoch selten. Nach seinem Tod 1818 wurde die Hüneburg verkauft und war von 1823 bis 1932 im Besitz der Familie Feyler.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chateau_de_Hunebourg.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.8332, 7.3643