Museum
Château de Brumath
In der französischen Gemeinde Brumath im Département Bas-Rhin steht das Château de Brumath, das von einer gräflichen Residenz zu einer lutherischen Kirche und einem Museum wurde.
Geschichte+
Das Schloss Brumath wurde zwischen 1720 und 1726 im Auftrag von Graf Johann Reinhard III. von Hanau errichtet, nachdem ein Vorgängerbau aus dem Jahr 1672 zerstört und dessen Ruine ab 1718 abgetragen worden war. Der hanauische Baumeister Christian Ludwig Hermann lieferte die Pläne für den Neubau, der als Sommerresidenz für die Tochter des Grafen, Charlotte, gedacht war. Sie verstarb jedoch 1726 und nutzte das Schloss nie. Auch die späteren Erben, die Landgrafen von Hessen-Darmstadt, hatten wenig Verwendung für die Anlage. Ab 1775 diente es Maria Christina von Sachsen als Residenz. Nach ihrem Tod 1782 stand das Schloss leer, wurde Opfer von Vandalismus und Plünderungen. Im Jahr 1793 besetzten österreichisch-preußische Truppen unter Dagobert Sigismund Wurmser Brumath und nutzten das Schloss als Hauptquartier, wurden aber noch im selben Jahr von französischen Revolutionstruppen vertrieben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brumath21.JPG
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Lage: 48.7317, 7.7095