Die Burg kann besichtigt werden
Château de Bouillon

Das Château de Bouillon wurde ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet und im 17. Jahrhundert zu einer Festung umgebaut. Es liegt oberhalb der belgischen Stadt Bouillon, in einer Schleife des Flusses Semois.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Burg ist nicht geklärt, doch ihre strategische Bedeutung für die Kontrolle der Nord-Süd-Route von Reims über Lüttich nach Aachen zwischen Ober- und Niederlothringen war immens. Unter Gottfried III. erfolgte zwischen 1050 und 1067 ein Ausbau zu einer Burg, die zum Zentrum der Herrschaft des Hauses Ardenne avancierte. Gottfried V. verpfändete die Anlage im Jahr 1096 an Otbert von Lüttich, um die Kosten für den Ersten Kreuzzug zu decken, wodurch die Burg in den Besitz des Hochstifts Lüttich überging. Nach einer Eroberung durch Raymond de Bar im Jahr 1134 wurde sie 1141 nach einer Belagerung durch Bischof Albero II. von Lüttich zurückerobert. Ab 1330 wurde die Herrschaft als Herzogtum bezeichnet. Die Familie de la Marck-Arenberg gewann ab 1430 an Einfluss und konnte Burg und Herrschaft 1482 dem Bistum entreißen, doch Karl V. gab sie 1521 zurück. Ab 1548 war das Haus Marck-Arenberg erneut im Besitz, bevor die Burg 1559 vorübergehend an das Hochstift Lüttich fiel. Durch Heirat gelangte sie in den Besitz der Familie La Tour d’Auvergne. Ludwig XIV.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.7930, 5.0656