Privatbesitz
Château d'Arginy

In der Gemeinde Charentay in Frankreich liegt das Château d'Arginy, eine mittelalterliche Burg. Es gilt als teilweises historisches Denkmal und ist bekannt für seine Verbindung zu Legenden um den Templerorden.
Geschichte+
Die Ursprünge des Château d'Arginy reichen wahrscheinlich bis ins 14. Jahrhundert zurück, nachdem die Familie Beaujeu das Anwesen an Guillaume du Vernet verkaufte. Im Jahr 1374 leistete Guichard de Verneys auf der Burg seinen Lehnseid. Die Familie du Vernet besaß die Burg bis ins 15. oder frühe 16. Jahrhundert, danach wechselte sie in den Besitz verschiedener niederer Adelsfamilien. Im Juli 1974 wurden Teile der Burg, darunter die Fassaden, Dächer und der Wassergraben, als historisches Denkmal eingestuft. Das Château ist mit Legenden der Tempelritter verbunden; so soll der letzte Großmeister, Jacques de Molay, seinen Neffen Guichard de Beaujeu hierher geschickt haben, um einen Templerschatz zu verstecken. Auch der französische Esoteriker Jacques Breyer lebte zeitweise auf der Burg und behauptete, dort mystische Erfahrungen gemacht zu haben, die zur Gründung neo-templerischer Gruppen führten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Hervé Rebours
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.0830, 4.6895