Die Ruine kann besichtigt werden
Castello di Maniago

Die Ruine des Castello di Maniago ist eine spätmittelalterliche Niederungsburg, die sich auf etwa 354 Metern Höhe an den Hängen des Monte Jôuf über der Stadt Maniago in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien erhebt.
Geschichte+
Die Errichtung des Castello di Maniago war eine Reaktion auf die administrativen Herausforderungen des Patriarchats von Aquileia, nachdem Kaiser Otto II. die Ländereien von Maniago an Patriarch Rodoaldo übergeben hatte. Die abgelegene Lage des Lehens und die Bedrohung durch benachbarte, konsolidierte Besitztümer wie Spilimbergo, das Cellino-Tal der D’Estes, das Stift Millstatt und die Polcenigos in Mizza, machten den Bau einer Burg und die Einrichtung eines „Wohnlehens“ notwendig. Die Familie Flagogna hielt den größten Anteil am Wohnlehen, gefolgt von den Pinzanos, Polcenigos und Varmos, die im Gegenzug für Schutz und Verwaltung Rechte an den Ländereien besaßen. Im Jahr 1216 wehrte die Burg erfolgreich eine Belagerung durch die Truppen von Ezzelino II. da Romano und Vecellone da Camino ab. Olvrando di Maniago erwarb 1277 den Anteil der Flagognas und ließ ein Wohnhaus, das „Domus de Medio“, errichten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Shabicht / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.1728, 12.7009