Kulturelle Veranstaltungen
Carstenn-Schlösschen

In Berlin-Lichterfelde ist das Carstenn-Schlösschen ein klassizistisches Landhaus, das heute als Zentrum für kulturelle Veranstaltungen dient. Es ist umgeben von einem Schlosspark und prägt das Bild dieses Berliner Ortsteils.
Geschichte+
Die heutige Grundform des Gutshauses entstand vermutlich um 1780 auf den Fundamenten eines älteren Baus. Der ursprüngliche Baumeister und die erste Nutzung sind nicht überliefert. Nach Umgestaltungen zog 1865 der Großgrundbesitzer Johann Anton Wilhelm von Carstenn ein, der das Gut Lichterfelde erworben hatte, um dort eine Villenkolonie zu entwickeln. Seinen Namen trägt das Schlösschen bis heute. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1945 von amerikanischen Soldaten für die Gründung eines Nachbarschaftsheims genutzt. Ab 1948 mietete das neu gegründete Nachbarschaftsheim Steglitz e. V. die Räumlichkeiten für soziale Zwecke und nutzte ab den 1970er Jahren das gesamte Haus. 1982 kamen eine Kindertagesstätte und ein Schülerhort hinzu. Nach der Insolvenz des Vereins 1999 übernahm das Stadtteilzentrum Steglitz e. V. das Gebäude, das heute unter Denkmalschutz steht.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:B-Lichterfelde_Hindenburgdamm_Gutshaus.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4390, 13.3165