Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Zolchow
Die Burgruine Zolchow, eine ehemalige befestigte Wohnanlage, liegt am Großen Plessower See nahe Kemnitz, einem Ortsteil von Werder (Havel).
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Zolchow reichen weit zurück, wobei der Name slawischen Ursprungs ist und „Ort des Solek“ oder „Siedlung eines Mannes namens Sulech“ bedeutet. Historisch fassbar wird die Anlage am 10. November 1290, als Heinrich von Friesack einen Lehnhof von acht Hufen am Seeufer an die Brandenburger Domherren übereignete. In den folgenden 200 Jahren ihrer Herrschaft befestigten die Domherren die Anlage mit einem zwölf Meter breiten Graben, einer Zugbrücke und einem Erdwall. Die heute noch sichtbaren Kellerreste aus Back- und Feldsteinen stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahr 1528 tauschten die Domherren die Burg mit Junker Jakob von Rochow auf Golzow. Die Familie von Rochow bewohnte die befestigte Anlage bis Mitte des 18. Jahrhunderts und errichtete über den alten Kellergewölben ein mehrstöckiges Herrenhaus.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burg_Zolchow_12.JPG
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Lage: 52.4032, 12.8700