Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Zavelstein

Die Burgruine Zavelstein, eine Höhenburg im Landkreis Calw, Baden-Württemberg, liegt auf einer Bergzunge oberhalb des Teinachtals.
Geschichte+
Archäologische Befunde deuten darauf hin, dass die Burg Zavelstein um die Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Ihre erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1303, wobei bereits um 1280 ein Ritter Richelin als Bewohner genannt wird. Schon 1311 ging Zavelstein in den Besitz der Grafen von Württemberg über und diente der Sicherung neu erworbener Gebiete im Nordschwarzwald. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg häufig als Lehen oder Pfandobjekt vergeben, unter anderem an die Grafen von Tübingen. Eine Rolle spielte sie 1367, als Graf Eberhard II. von Württemberg und sein Sohn Ulrich hierher flüchteten, um einer Gefangennahme zu entgehen. Aufgrund finanzieller Engpässe wechselte die Herrschaft Zavelstein mehrfach den Besitzer, bis 1468 mit der Verpfändung an Burkhard von Ehingen stabilere Verhältnisse einkehrten. Während der Bauernkriege 1525 wurde die Burg beschädigt. Herzog Christoph von Württemberg löste das Pfand 1552 ein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 48.6923, 8.6912