Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Zabelstein

Die Burgruine Zabelstein, einst eine der bedeutendsten Festungen des Bistums Würzburg, steht auf einem Spornplateau des Zabelsteins. Diese Höhenburg ist in Unterfranken gelegen.
Geschichte+
Mauerreste lassen auf eine Gründung der Burg um das Jahr 1000 schließen. Das Adelsgeschlecht der Zabelsteiner, die als wahrscheinliche Erbauer und Besitzer gelten, starb 1303 aus, woraufhin die Anlage an das Bistum Würzburg überging. Unter den Würzburger Fürstbischöfen entwickelte sich die Burg zu einer der stärksten Festungen am Main, diente als sicherer Ort für wichtige Dokumente und den bischöflichen Schatz und wurde auch als Jagd- und Erholungsresidenz genutzt. Im Pfälzischen Bauernkrieg von 1525 wurde der Amtssitz unter Hans Jüst zerstört, jedoch 1586 unter Fürstbischof Julius Echter wiederaufgebaut. Nachdem das Bistum seinen Amtssitz 1652 nach Traustadt verlegte, diente die Burg als Forstamt. Ein Brand im Jahr 1689 führte zu ihrem Verfall, und die Ruine wurde anschließend als Steinbruch genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Reinhold Schulz
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Lage: 49.9480, 10.4464