Die Ruine kann besichtigt werden
Burgruine Wolkenberg

Im Kempter Wald nahe der Gemeinde Wildpoldsried im Landkreis Oberallgäu liegt die Burgruine Wolkenberg. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die hoch- bis nachmittelalterliche Burganlage freigelegt und gesichert.
Geschichte+
Wolkenberg diente im 12. und 13. Jahrhundert als Dienstmannenburg der Welfen und Staufer. Ein Bericht aus dem Jahr 1262 belegt dies, als der Ritter Albert von Wolkenberg vor Herzog Konradin von Schwaben in Konstanz aussagte. Im Jahr 1278 wurde Albert von Wolkenberg urkundlich erwähnt, als er die Rechte des Fürststiftes Kempten an Besitztümern im Kempter Wald bezeugte. Die Herren von Wolkenberg verkauften die Burg Ende des 13. Jahrhunderts an die Herren von Rotenstein. Konrad von Rothenstein erbte die Burg 1339 von seinem Vater, musste sie jedoch bereits 1344 an Ulrich von Diessen veräußern. Kurz darauf erschlug Ritter Konrad von Rothenstein einen Bürger Kemptens, woraufhin die Kemptener seinen Wohnsitz eroberten, ihn gefangen nahmen und enthaupteten. Ulrich von Diessen erlangte 1356 Bekanntheit durch die Tötung des ersten frei gewählten Kemptener Bürgermeisters und wurde später selbst ermordet. Seine Söhne Hans und Ulrich von Diessen schlossen 1391 einen Vergleich für die Säge und die oberen Mühle bei Wildpoldsried und verkauften 1392 die Vogtsteuer und Vogtrechte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.7552, 10.4162