Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Winzingen
Die Burgruine Winzingen, eine ehemalige Höhenburg, deren Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen, befindet sich auf einer Anhöhe der Haardt oberhalb des Ortsteils Haardt von Neustadt an der Weinstraße.
Geschichte+
Die frühesten Zeugnisse der Burg Winzingen, darunter Teile der Ringmauer und die Ruine der Nikolauskapelle, stammen aus dem 11. Jahrhundert. Der Name der Burg leitet sich von dem bereits im Jahr 774 erwähnten Dorf Winzingen ab, das später in Neustadt aufging. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1146 im Zusammenhang mit Ritter Berthold von Winzingen. Nach seinem Tod im Jahr 1155 ging die Anlage an Konrad von Hohenstaufen, den Bruder Kaiser Friedrich Barbarossas. Im Jahr 1248 setzte Pfalzgraf Otto II. den Grafen Emich IV. von Leiningen als Burgmann ein. Ludwig der Bayer übertrug die bereits stark verfallene Burg 1324 an seinen Kanzler Hermann von Lichtenberg. Nach der pfälzischen Teilung wurde 1350 Graf Emich V. von Leiningen von Pfalzgraf Rudolf II. als Burgmann eingesetzt. Ein Ereignis war die Geburt Kurfürst Friedrichs II. auf der Burg im Jahr 1482. Im Bauernkrieg von 1525 erlitt die Burg Zerstörungen und Plünderungen. 1576 erbte Pfalzgraf Johann Casimir die Anlage und stellte sie wieder her, wie ein Gemälde von 1610 belegt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg von französischen Truppen besetzt und 1696 von hessischen Truppen weitgehend zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Winzingen.JPG
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Lage: 49.3614, 8.1361