Privatbesitz
Burgruine Windegg

Etwa drei Kilometer nördlich von Schwertberg im Bezirk Perg in Oberösterreich liegt die Burgruine Windegg, auch bekannt als Windeck. Sie ist ein Beispiel romanischer Buckelquadermauerwerke, einer in dieser Region seltenen Bauweise.
Geschichte+
Die Errichtung der Burg Windegg erfolgte im 13. Jahrhundert. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1208, als Dietrich de Windeckke die Verwaltung innehatte. Zwischen 1267 und 1313 war Leuthold I. von Kuenring als Lehnsinhaber des Regensburger Eigentums verzeichnet, wobei er die Burg durch Pfleger verwalten ließ. Im Jahr 1354 verkaufte Leuthold III. von Kuenring die Herrschaft an Ulrich und Eberhard von Kapellen. Nach einigen Besitzwechseln gelangte die Burg 1410 an die Wallseer. Nach dem Tod Wolfgangs von Wallsee im Jahr 1483 erbte seine Tochter Barbara, verheiratet mit Graf Siegmund von Schaunburg, die Anlage. Im Jahr 1557 erwarb Christoph von Tschernembl die Burg. Durch den Kauf des Schlosses Schwertberg durch seinen Sohn Hanns von Tschernembl wurden die beiden Herrschaften vereint. Ab 1675 begann der Verfall der Burg, die fortan hauptsächlich als Speicher diente. Die Ruine wurde ab 1980 von einem lokalen Burgenverein umfassend renoviert.
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Lage: 48.2939, 14.5967