Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Wildeneck
Die Burgruine Wildeneck, eine imposante Spornburg, thront am westlichen Ufer des Irrsees in Oberösterreich. Obwohl heute nur noch spärliche Reste erhalten sind, zeugen die Überbleibsel von einer bewegten Geschichte und einer einst bedeutenden Anlage, die einst die Region prägte.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Wildeneck reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sie um 1140 von Rapoto I. von Ortenburg errichtet wurde. Im Jahr 1286 veräußerte Graf Rapoto IV. die Burg an die Herzöge Stephan und Otto von Niederbayern. Nach einer Phase der bayerischen Herrschaft gelangte Graf Heinrich III. von Ortenburg 1321 wieder in den Besitz der Anlage. Um 1370 wurde das bayerische Landgericht Wildeneck etabliert, das dem Rentamt Burghausen unterstand und von Pflegern verwaltet wurde, die auch als Landrichter fungierten. Ab dem späten 16. Jahrhundert, spätestens jedoch 1611, wurde die Burg aufgegeben und dem Verfall preisgegeben, da das Landgericht nach Mondsee verlegt worden war.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ruine_Wildenegg.JPG
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Lage: 47.9140, 13.2903