Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Wernerseck

Die Burgruine Wernerseck, auch bekannt als Kelterhausburg, ist eine spätmittelalterliche Burganlage in Rheinland-Pfalz. Sie steht auf einem Bergsporn über dem Fluss Nette, nahe der Gemeinde Ochtendung im Landkreis Mayen-Koblenz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Standortes reichen bis in die Spätantike zurück, als dort eine römische Höhenbefestigung existierte, die vermutlich als Fliehburg diente und bis ins frühe 5. Jahrhundert genutzt wurde. Der Bau der heutigen Burg Wernerseck begann Ende 1401 unter dem Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein. Ursprünglich als Grenzfestung gegen den Kölner Erzbischof konzipiert, verlor sie diese Funktion durch Grenzverschiebungen während der Bauzeit. Später diente sie administrativen Zwecken, und ab dem 16. Jahrhundert war sie an die Herren von Eltz verpfändet, die sie bis ins 19. Jahrhundert besaßen. Zwischen 1966 und 1969 beherbergte die Burg eine Falknerei. Ein Förderverein engagierte sich von 2006 bis 2007 für die Renovierung des Wohnturms.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=612
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Lage: 50.3724, 7.3781