Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Weißenstein

Die Burgruine Weißenstein, eine Höhenburg, befindet sich auf dem gleichnamigen Berg im Steinwald in der nördlichen Oberpfalz, nahe Waldershof.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Weißenstein datiert auf den 21. März 1279, als ein „Wolff de Wisstenstein“ als Zeuge auftrat. Die Familie Wolff gilt als wahrscheinlicher Erbauer einer ersten, kleineren Anlage, die als „Blochwerk“ bezeichnet wurde – eine Burg mit einem turmartigen Obergeschoss aus Fachwerk oder Blockbau. Um 1290 waren Ludwig, Dietrich und Nicklas Wolff als Besitzer genannt. Im Jahr 1309 erwarb Albert Notthafft VI. einen Teil der Burg. Sein Sohn Albrecht Notthafft XI. war 1333 Mitbesitzer und erhielt 1339 die Erlaubnis, die Veste wieder aufzubauen und zu verbessern, nachdem sie durch kriegerische Auseinandersetzungen beschädigt worden war. Er erwarb 1341 auch den letzten Teil der Burg, was den Beginn eines großzügigen Ausbaus markierte. Die Linie der Notthafft von Weißenstein besaß die Burg bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1718, wobei die Herrschaft zwischenzeitlich von 1552 bis 1566 an die Familie von Waldenfels verkauft und später zurückgekauft wurde. Nach 1560 wurde die Burg vermutlich endgültig aufgegeben und verfiel.
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Lage: 49.9138, 12.0832