Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Waldeck
Im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz liegt die Burgruine Waldeck, einst Stammsitz der Ministerialenfamilie von Waldeck. Im 20. Jahrhundert erlangte sie als „Rheinische Jugendburg“ und durch die „Waldeck-Festivals“ internationale Bekanntheit.
Geschichte+
Die erste gesicherte Erwähnung eines „von Waldeck“ stammt aus dem Jahr 1189. Die Burganlage selbst wurde erstmals 1243 urkundlich erwähnt, als die Ritter von Waldeck ihre Burg dem Kölner Kurfürsten Conrad von Hohenstaden zu Lehen gaben. Im 14. Jahrhundert war die Burg in die Eltzer Fehde verwickelt, eine Auseinandersetzung gegen den Trierer Erzbischof Balduin. Nach der Niederlage wurde Waldeck kurzzeitig lehnsabhängig von Kurtrier, kam aber bald wieder in den Einflussbereich der Pfalzgrafen. 1398 belagerte und eroberte Pfalzgraf Ruprecht die Burg und ließ einen neuen Turm errichten. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg 1689 von französischen Truppen zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Waldeck_%28Hunsr%C3%BCck%29_%284%29.JPG?uselang=de
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Lage: 50.1493, 7.4331