Schloss/BurgHerisau

Burgruine Urstein

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Die Reste der Burgruine können besichtigt werden

In Herisau, im Kanton Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz, befindet sich die Burgruine Urstein auf etwa 703 Metern Höhe.

Geschichte+

Die erste Erwähnung der Burg Urstein, damals möglicherweise noch unter dem Namen "Rachinstein", findet sich in der Chronik des Klosters St. Gallen um das Jahr 1080. Sie wurde vom Abt Ulrich II. von Eppenstein während des Investiturstreits zum Schutz klösterlicher Besitztümer errichtet. Im 13. Jahrhundert etablierte sich eine Adelsfamilie, die sich nach der Burg benannte, darunter Bertha und Rudolf von Urstein. Rudolf von Rorschach, der Burgherr von Urstein, war von den politischen Umwälzungen im Kloster St. Gallen betroffen, als Graf Rudolf von Habsburg im Jahr 1272 die Neuvergabe klösterlicher Lehen an habsburgtreue Adlige empfahl. Um 1275 wurde die Burg Urstein im Zuge von Auseinandersetzungen zerstört und verschwand danach aus den schriftlichen Aufzeichnungen. Archäologische Grabungen zwischen 1970 und 1976 belegten jedoch, dass die Burg auch im 14. Jahrhundert noch bewohnt war. Die genaue Ursache für ihre endgültige Aufgabe ist unbekannt; denkbar ist eine Zerstörung durch die aufständischen Appenzeller im frühen 15. Jahrhundert oder die Aufgabe aufgrund von Geländerutschungen. Die heute sichtbaren Mauerreste aus Sandsteinquadern stammen aus dem 13. Jahrhundert.

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Quelle: dickemauern.de

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Lage: 47.3851, 9.3243