Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Urnburg

Die Burgruine Urnburg, auch bekannt als Dalenburg, ist eine Höhenburgruine auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen Rohrdorf und der L370 im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg. Sie war einst unter den bedeutendsten Festen zwischen Horb am Neckar und dem Neckarknie und lange Zeit die Stammburg eines Zweiges der Herren von Weitingen.
Geschichte+
Im Jahr 1381 veräußerte Graf Rudolf III. von Hohenberg den Besitz an Herzog Leopold III. von Österreich. Aufgrund bestehender Pfandschaften verblieb die Herrschaft zunächst bei Rudolfs Gemahlin, Ida von Toggenburg, die die Burg zeitweise als Witwensitz nutzte. Erst 1392 konnte Herzog Leopold IV. von Österreich sein Auslösungsrecht geltend machen. Die österreichischen Eigentümer verpfändeten die Herrschaft Urnburg in der Folge mehrfach. Ende des 14. Jahrhunderts geriet die Burg in die Wirren des Städtekriegs, wobei eine Belagerung durch Markgraf Bernhard von Baden erfolglos blieb. Nach weiteren Turbulenzen gelangte die Herrschaft schließlich in den Besitz des württembergischen Grafen Eberhard im Bart, nachdem dieser die Burg 1465 in einem Rechtsstreit durch Beschuss unbewohnbar gemacht hatte.
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Lage: 48.4602, 8.7712