Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Untere Burg Rheinbreitbach

Die Burgruine Untere Burg Rheinbreitbach ist eine der ältesten Wasserburgen im Rheinland. Gelegen in der Ortsgemeinde Rheinbreitbach im Landkreis Neuwied, ist sie heute ein öffentlich zugängliches Bodendenkmal.
Geschichte+
Die Ursprünge der Unteren Burg reichen bis in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück und markieren den Stammsitz der Herren von Breitbach, einem Adelsgeschlecht, das seit Mitte des 13. Jahrhunderts urkundlich belegt ist. Ein Hof im Mühlental, den sie 1364 als kurkölnisches Lehen besaßen, wird als Vorgängerbau der späteren Burg angesehen. Obwohl die Familie ihren Hauptsitz 1473 auf das Schloss Bürresheim verlegte, blieb die Burg in Rheinbreitbach in ihrem Besitz. Die Anlage erfuhr mehrere Reparaturen, darunter 1661 nach einer Zerstörung durch schwedische Truppen, und weitere Baumaßnahmen bis ins 18. Jahrhundert. Nach dem Aussterben der männlichen Linie im Jahr 1797 ging die Burg an die Grafen von Renesse über. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel die Anlage zusehends und wurde Ende der 1960er-Jahre weitgehend abgetragen. In den 1970er-Jahren musste auch ein Großteil der Umfassungsmauer dem Straßenausbau weichen. Zwischen 2006 und 2009 wurden die Grundmauern freigelegt und restauriert, um sie als Bodendenkmal zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=990&hilight=Rheinbreitbach
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6171, 7.2308