Privatbesitz
Restaurant
Burgruine Taggenbrunn

Die Burgruine Taggenbrunn, ein historisches Bauwerk auf dem Gemeindegebiet von Sankt Georgen am Längsee in Kärnten, Österreich, liegt auf etwa 624 Metern über dem Meeresspiegel und beherbergt heute ein Restaurant.
Geschichte+
Die Ursprünge Taggenbrunns reichen bis zu einer keltisch-römischen Ringwallsiedlung aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Im frühen 12. Jahrhundert, im ersten Drittel, ließ Tagenus von Pongau im Auftrag des Erzbistums Salzburg eine Burg auf diesen alten Fundamenten errichten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Taggenbrunn im Jahr 1142, und 1157 explizit als Burg bezeichnet. Im Jahr 1258 erlitt die Burg Zerstörung während einer Fehde um das Erzbistum Salzburg, wurde jedoch zehn Jahre später, 1268, wieder aufgebaut. Eine Episode war die Inhaftierung des Kärntner Herzogssohns Ludwig durch den Salzburger Erzbischof Konrad IV. im Jahr 1292. Ab 1308 diente Taggenbrunn als Regierungssitz für Kärnten, als Otto von Liechtenstein-Murau hier als Landeshauptmann residierte. Im Jahr 1479 öffnete Erzbischof Leonhard von Keutschach die Festung den Ungarn, woraufhin sie von kaiserlichen Truppen zerstört wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html
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Lage: 46.7716, 14.3902