Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Strahlenfels

Auf einem Felsriff bei Simmelsdorf-Strahlenfels im Nürnberger Land befindet sich die Burgruine Strahlenfels, eine ehemalige Spornburg. Nur wenige Mauerreste sind erhalten, der Burgfelsen dient heute als Kletterfelsen.
Geschichte+
Die Burg Strahlenfels wurde 1254 erstmals urkundlich erwähnt, als „Heinricus de Stralenvels“ als Zeuge genannt wurde, was auf eine kurz zuvor erfolgte Errichtung hindeutet. Die Ministerialen von Strahlenfels gerieten bald in Konflikt mit den Ministerialen von Wildenstein, die in Sichtweite die Burg Wildenfels erbauten. Um 1310 verlagerten die Strahlenfelser ihren Sitz auf die Wasserburg Reichenschwand und traten Strahlenfels an die Wildensteiner ab. Im Jahr 1354 wurde die Burg von Heinrich V. von Wildenstein als böhmisches Lehen an König Karl IV. übertragen und 1360 an ihn verkauft.
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Lage: 49.6532, 11.3771