Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Stolpe

In Angermünde-Stolpe im Landkreis Uckermark in Brandenburg steht die Burgruine Stolpe. Ihr markantester Bestandteil ist der „Grützpott“, ein Wohnturm, der mit einem Außendurchmesser von 18 Metern zu den größten seiner Art in Deutschland zählt.
Geschichte+
Ursprünglich befand sich an dieser Stelle im 7./8. Jahrhundert eine slawische Wallanlage. Zwischen 1170 und 1190 ließen die Herzöge von Pommern einen wehrhaften Wohnturm errichten. Um 1250 gelangte die südliche Uckermark in den Besitz der Askanier, und die Burg wurde zum Sitz eines Vogtes der brandenburgischen Markgrafen. Der Ort Stolpe erhielt 1286 Stadtrechte. Nach wechselnden Besitzverhältnissen, unter anderem einer Verpfändung an das Erzbistum Magdeburg und einer Rückkehr zu Brandenburg, trat Markgraf Ludwig II. die Burg 1355 an Pommern ab. Im Uckermark-Krieg eroberte Kurfürst Friedrich II.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.9806, 14.1159