Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Steinsberg

In Sinsheim-Weiler im Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, steht die Burgruine Steinsberg. Seit dem Bauernkrieg wird sie auch als „Kompass des Kraichgaus“ bezeichnet.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Steinsbergs datiert auf das Jahr 1109, in Verbindung mit Eberhard von Steinsberg, der vermutlich den edelfreien Werinharden von Steinsberg angehörte. Diese Familie, ursprünglich aus dem Murgtal und bis etwa 1185 Grafen des Elsenzgaus, gilt als Erbauer der ursprünglichen Burganlage. Um 1185 ging die Burg durch eine Erbtochter an die Grafen von Oettingen über. Während des Interregnums ließen die Oettinger um 1250/70 den achteckigen Bergfried errichten. Finanzielle Schwierigkeiten führten dazu, dass die Burg um 1310 an die Pfalzgrafen Rudolf und Ludwig übergeben und 1311 an die Grafen von Hohenlohe verpfändet wurde. Im Jahr 1329 fiel der Steinsberg durch den Hausvertrag von Pavia an die Pfalzgrafen Rudolf und Ruprecht. Ab 1350 diente die Burg als Sitz kurpfälzischer Vögte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Bernd Walter
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.2144, 8.8772