Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Steinerberg

In Oberösterreich sind die Überreste der Burgruine Steinerberg ein Ziel für Geschichtsliebhaber und Wanderer. Die Höhenburg, auf einem Felsen gelegen, bot strategische Vorteile und beherbergte adlige Geschlechter.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Steinerberg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Kirchberger als erste Besitzer genannt werden. Ein Ulricus de Chrichperch wird um 1195 in Verbindung mit dem Ort erwähnt. Im Jahr 1263 veräußerte Carl von Kirchberg sein Lehen an die Tannberger. Die im 13. Jahrhundert ansässigen Steinerberger dienten den Tannbergern als sogenannte „einschildige Ritter“. Namen wie Ulricus de Stainaperg (1279), Gottfried von Steinaperg (1303) und Seibot von Stainaberg (1309) belegen ihre Präsenz. Nach dem Tod ihres Lehnsherrn Kunrad von Tannberg im Jahr 1356 begannen die Steinerberger, ihren Besitz zu verkaufen und die Region zu verlassen. 1362 ging die Stammburg an Gundacker von Tannberg zu Pürnstein über. Andreas Steinerperger, der 1415 als Dienstmann der Schallenberger belegt ist und mit Dorothea Steinaperg, der Witwe des Erhard von Schallenberg, verheiratet war, war der letzte nachweisbare Steinerberger. Wolfgang Steinaperg wird als letzter Namensträger vermutet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_Steinerberg-1.jpg
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Lage: 48.4652, 13.9497