Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Stein

Die Burgruine Stein, auch bekannt als Zullestein, Kellerei Stein oder Schlossbuckel, war eine Niederungsburg mit einer zugehörigen Siedlung nahe Nordheim im Kreis Bergstraße, Hessen. Ihre Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, bevor sie im Mittelalter zu einer Anlage wurde und im späten 17. Jahrhundert vollständig zerstört wurde.
Geschichte+
Bereits in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts entstand an der Weschnitzmündung eine spätrömische Festung, ein sogenannter Burgus, der als Wachturm und Schiffsanlegestelle diente. Diese Anlage sicherte die Transportwege für schwere Steinblöcke, die über die Weschnitz zu römischen Kastellen, wie dem in Trier, befördert wurden. Im 9. Jahrhundert schenkte König Ludwig II. der Deutsche Güter in der Siedlung Zullestein an Graf Werner, der sie später dem Kloster Lorsch übertrug. Dies führte zum Ausbau des Ortes als Hafen und Handelsplatz. Im Jahr 995 erhielt die Burg Stein von Kaiser Otto III. das Marktrecht, wodurch das Kloster Lorsch die Nutzungsrechte erlangte und die Burg zum Verwaltungssitz der Kellerei wurde. Im Jahr 1068 ging Stein an die Wormser Bischöfe über, die eine neue Burg errichteten. Ab 1232 wurde ein runder Bergfried hinzugefügt. Im 14.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burg_Stein_01.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.7037, 8.3923