Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Staufenburg

Die Burgruine Staufenburg, eine ehemalige Höhenburg, liegt auf dem Burgberg nahe Seesen-Münchehof im Landkreis Goslar, Niedersachsen. Ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Obwohl die Anlage nie belagert wurde, ist sie heute eine Ruine mit restaurierten Mauerresten, deren Steine ab dem 18. Jahrhundert für andere Bauwerke in der Umgebung abgetragen wurden.
Geschichte+
Die ersten Bauten der Staufenburg entstanden vermutlich im 11. Jahrhundert unter den Grafen von Katlenburg. Ihre Hauptaufgabe war der Schutz des Harz-Bergbaus bei Gittelde und die Sicherung der thüringischen Heerstraße. Eine indirekte Erwähnung des Namens Staufenburg findet sich 1154 in einer Urkunde Heinrichs des Löwen, der die Burg später verpfändete. Nach seinem Sturz 1180 fiel sie an Kaiser Friedrich Barbarossa und 1193 an das Erzbistum Magdeburg. Im frühen 13. Jahrhundert war der Reichstruchsess Gunzelin von Wolfenbüttel hier ansässig. Ab dem 14. Jahrhundert diente die Burg als Verwaltungszentrum für das herzogliche Bergwerks- und Hüttenwesen in Gittelde. Zwischen 1495 und 1522 war sie Witwensitz der Herzogin Elisabeth zu Stolberg, die den Bergbau in der Region stark förderte.
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Lage: 51.8207, 10.1666