Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Staatz

Auf der Staatzer Klippe im nördlichen Weinviertel Niederösterreichs liegt die Burgruine Staatz. Ihre strategische Lage machte sie einst zu einer Festung.
Geschichte+
Bereits im 11. Jahrhundert entstand auf der Staatzer Klippe eine erste Burganlage, wobei ein Pucho de Stoz im Jahr 1072 urkundlich erwähnt wird. Das Geschlecht der Staatzer prägte die Region bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts. Im Jahr 1246 diente die Burg als Gefängnis für Ulrich von Kärnten, der in einer Schlacht gegen Friedrich II. den Streitbaren unterlegen war. König Ottokar II. Přemysl belehnte später Otto von Maissau mit der Burg, unter dessen Herrschaft der Ort unterhalb der Burg zur Stadt erhoben wurde. Nach einem Aufstand gegen Herzog Albrecht V. wurde die Burg 1430 den Maissauern entzogen und 1431 an Niklas Truchseß von Drasenhofen verpfändet. Im frühen 16. Jahrhundert ging Staatz an die Freiherren von Roggendorf über, bevor es 1551 an die Freiherren von Breuner verpfändet wurde, die die Anlage weiter ausbauten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_Staatz.jpg
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Lage: 48.6767, 16.4897