Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Spielberg
Südwestlich von Langenstein im Bezirk Perg in Oberösterreich liegt die Burgruine Spielberg, einst eine Wasserburg. Ihre Lage in einer Aulandschaft, der Schlossau, und die Nähe zur Donau prägten ihre Geschichte.
Geschichte+
An der Stelle der heutigen Ruine soll bereits in der Antike ein römischer Wachturm existiert haben, was durch römische Grabsteine, die 1941/42 geborgen wurden, untermauert wird. Im Mittelalter wurde die Burg von den Herren von Perg und Machland errichtet. Nach dem Tod Ottos von Machland im Jahr 1148 ging sie an Otto III. von Lengenbach über. Spielberg war ab 1159 ein Lehen des Hochstifts Passau. Die strategische Bedeutung der Festung an der Grenze zwischen Bayern und dem Herzogtum Österreich wird durch Münzfunde aus dem 12. Jahrhundert belegt. Im Jahr 1236 gelangte Spielberg an Friedrich II. von Babenberg und somit an Österreich. Die Burg wechselte häufig den Besitzer, oft als landesfürstliches Lehen oder Pfandherrschaft. Im Jahr 1365 wurde Spielberg dem Kloster St. Florian als ewige Burggrafschaft übergeben, mit der Auflage, die Veste dem Hauptmann ob der Enns offen zu halten. Im 15.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ruins_of_Spielberg_Castle_at_Langenstein_West.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2444, 14.4703