Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Sonnenberg

Die Burgruine Sonnenberg, einst ein bedeutendes Schloss und Zentrum der Herrschaft Sonnenberg, steht auf einem Felskopf oberhalb der Gemeinde Nüziders in Vorarlberg, Österreich.
Geschichte+
Das ursprüngliche Schloss, noch vor der montfortischen Besitzteilung im Jahr 1258 errichtet, gelangte in den Besitz der Grafen von Werdenberg-Sargans. Während einer Fehde, in die der Bischof von Chur, Graf Hartmann von Werdenberg-Sargans und Herzog Friedrich IV. von Österreich involviert waren, wurden sowohl die Burg als auch der Ort Nüziders niedergebrannt. Zwischen 1409 und 1410 erfolgte der Wiederaufbau durch den Bischof, wobei die Anlage ihren neuen Namen „Sonnenberg“ erhielt, zuvor war sie als „Burg Nütziders“ bekannt. Im Jahr 1455 veräußerten die Sarganser die Burg und Herrschaft für 15.000 Gulden an Eberhard I. aus dem Haus Waldburg, der bereits die Herrschaft Bludenz mit dem Montafoner Tal als Pfand besaß. Ein Konflikt entzündete sich 1472, als Eberhards Sohn Andreas von Sonnenberg einen Untertanen Herzog Sigmunds von Tirol schwer verletzte. Der Herzog nutzte dies als Vorwand, um die Burg Sonnenberg 1473 durch Feldkircher Söldner nach dreitägiger Belagerung erobern und zerstören zu lassen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_Sonnenberg-2.jpg
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Lage: 47.1767, 9.7992