Die Burgruine kann besichtigt werden
Kulturelle Veranstaltungen
Burgruine Sichelnstein

In den westlichen Ausläufern des Kaufunger Waldes steht die Burgruine Sichelnstein, eine ehemalige Hangburg, auf rund 329 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist ein Bauwerk im Naturpark Münden und dient heute als öffentlich zugängliche Stätte für kulturelle Veranstaltungen.
Geschichte+
Die genaue Erbauungszeit der Burg Sichelnstein ist nicht urkundlich belegt, doch wird angenommen, dass Nachfahren des sächsischen Edlen Amelung, der sich im 9. Jahrhundert in der Gegend niederließ, die Burg zum Schutz ihrer Ländereien errichteten. Im Jahr 933 wurde Amelungs Urenkel, Wittilo von Sichelnstein, von König Heinrich I. zum Ritter geschlagen und erhielt das Recht, sein Wappen mit Symbolen zu schmücken, die noch heute in den Wappen von Sichelnstein und Staufenberg zu finden sind. Während des Sternerkriegs im Jahr 1372 ließ Herzog Otto der Quade von Braunschweig die Burg neu befestigen und nutzte sie als Ausgangspunkt für Einfälle in Hessen. Nach dem Ende des Krieges 1373 zugunsten der Hessen musste Otto die Burg und das zugehörige Amt im folgenden Jahr abtreten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burg_Sichelnstein.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3505, 9.6377