Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Schönberg

Die Burgruine Schönberg, eine einstige Höhenburg, thront im oberösterreichischen Auberg und bietet einen faszinierenden Einblick in vergangene Zeiten. Ihre Überreste liegen malerisch oberhalb der sogenannten Teufelsbrücke, an einem steilen Abhang zur Großen Mühl, was ihr eine markante und weithin sichtbare Position verleiht.
Geschichte+
Die erste Erwähnung eines Chunrad de Schöneberg erfolgte um 1209, während die Burg selbst 1256 als „Schönperge“ dokumentiert wurde. Ursprünglich gehörte Schönberg zum Hochstift Passau, wie der Zweite Passauer Traditionskodex von 1240 belegt. Die Verwaltung der Burg oblag Burggrafen, darunter Ulrich der Lechner (1391), Wenzel der Panhalm (1431), Hanns der Hollerberger (1433) und Dankwart Herleinsperger (1436). Im Jahr 1462 wurde Schönberg ein landesfürstliches Lehen. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert aufgegeben, wobei die genauen Gründe dafür unbekannt sind. Schon 1674 zeigte ein Stich von Georg Matthäus Vischer die Burg als Ruine.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_Sch%C3%B6nberg_-_3.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5322, 14.0400